Entzündete Analkrypten (Kryptitis)

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Auch die kleinen, höhlenartigen Schleimhauttaschen der Linea dentata, die sogenannten Analkrypten, können sich vergrößern und entzünden. Sie befinden sich in ungefähr drei bis fünf Zentimeter Tiefe im Analkanal und bilden zusammen mit ihrem »Gegenstück«, den Analpapillen, die Linea dentata, also die Grenzlinie zwischen After und Mastdarm. Häufig sind auch die Papillen mit entzündet.

Die Entzündung macht sich vor allem nach dem Stuhlgang in Form eines lang anhaltenden Schmerzes bemerkbar. Blutungen sind äußerst selten. Ein Druckgefühl und Nässen am Afterausgang sind weitere Anzeichen. Entzündete Analkrypten sind oft Ausgangspunkte von Analabszessen bzw. –fisteln.

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Analläppchen (Marisken)

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Analläppchen, auch Marisken genannt, sind unterschiedlich große, weiche oder auch derbe, einzeln oder auch zu mehreren um den After herum angesiedelte Hautfalten, die nicht schmerzen. Die harmlosen Hautveränderungen werden häufig fälschlicherweise als äußere Hämorrhoiden bezeichnet, haben aber mit ihnen gar nichts zu tun. Die Analläppchen bilden zahlreiche zusätzliche Hautfältelungen im Afterbereich, durch die in der Regel die Analhygiene stark behindert wird, infolgedessen können kleine entzündliche Hautveränderungen der Analregion auftreten.

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Afterriss (Analfissur)

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Unter einem Afterriss hat man sich ein kleines Geschwür im äußeren Bereich des Analkanals, also im Anoderm, vorzustellen, das zumeist im hinteren Bereich - zur Steißbeinspitze hin - entsteht. Eine sogenannte Vorpostenfalte, ein kleines schmerzhaftes Knötchen, weist den Arzt auf den Afterriss hin.

Die Analfissur ist gekennzeichnet durch einen während des Stuhlgangs und auch danach auftretenden, massiv brennenden, scharfen Schmerz, der oft über Stunden anhalten kann. Die Anal Haut in diesem Bereich ist hochempfindlich und mit sehr vielen Nervenzellen versehen. Der After, genauer gesagt der innere Schließmuskel, ist zudem krampfhaft verengt. Die Folge ist ein schmerzhafter Stuhlgang und ein bleistiftdünner Stuhl. Außerdem kann es gelegentlich hellrot bluten. Dies fällt zumeist nur als Blutspur auf dem Toilettenpapier auf.

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Afterjucken

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Wer kennt nicht die folgende Situation: Anfänglich beschäftigen einen die Juckreizbeschwerden im Afterbereich, die z.B. nach einem alkoholreichen, netten Abend am nächsten Tag auftreten, eher wenig. Sie sind schnell vergessen. Doch bald, z.B. nach der nächsten feucht-fröhlichen Veranstaltung, einer längeren Bahn- oder Autoreise oder dem mehrstündigen Theater- oder Kinobesuch treten die unangenehmen Beschwerden wieder auf. Außerdem kann nun auch des Öfteren die Unterwäsche beschmutzt sein. Die hygienischen Anstrengungen werden dann verstärkt, zunächst wird mit dem Toilettenpapier intensiver gesäubert, später mit Intimwaschgel »ordentlich« gewaschen.

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Afterekzem (Analekzem)

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Als Analekzem bezeichnet man entzündliche Haut Veränderungen im Bereich des Afters. Die Haut der Afterregion ist dabei häufig geschwollen und zeigt eine Rötung mit kleinen nässenden Wunden. Vereinzelt ist das Areal mit einem weißlichen Belag besetzt, und es bilden sich Knötchen und Schuppen. Die Veränderungen finden sich am ausgeprägtesten in der Analfurche und hinterlassen ihre Spuren in der Unterwäsche.

Das Ekzem ist häufig von einem sehr unangenehmen Juckreiz begleitet. Da die kranke Haut, hier im speziellen die Analhaut, besonders anfällig ist, treten Bakterien- und Pilzinfektionen (Hefepilze) nicht selten hinzu. Gehen Sie deshalb bei ersten Anzeichen sogleich zu einem Arzt. Er kann eine Verschlimmerung der Beschwerden verhindern!

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