Feigwarzen

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Warzenartige Wucherungen am After entstehen durch Kondylomviren. Diese befinden sich auch bei gesunden Menschen immer auf der Haut und können erst dann zu den gutartigen Warzen führen, wenn durch Feuchtigkeit und Wärme ein günstiges Milieu entsteht. Die Knötchen wachsen in der Regel sehr schnell und vermehren sich ständig. Wenn sie jedoch unbehandelt bleiben, können sie bis zu Blumenkohlgröße heranwachsen.

Feigwarzen werden von einem starken Juckreiz begleitet. Außerdem nässen und brennen sie. Ausgelöst werden die Feigwarzen durch Viren, die durch Schmierinfektionen vor allem beim Geschlechtsverkehr, aber auch durch gemeinsam benutzte Handtücher und Waschlappen übertragen werden können. Früher wurden Feigwarzen fälschlicherweise mit der Geschlechtskrankheit Gonorrhoe (Tripper) in Zusammenhang gebracht.

 In wenigen Fällen können Feigwarzen ab einer gewissen Größe bösartig werden. Man sollte sie aus diesem Grund, auch wenn sie keine schwerwiegenden Beschwerden verursachen, rechtzeitig entfernen lassen. Dies geschieht durch einen kleinen, ambulant durchzuführenden operativen Eingriff in der proktologischen Praxis. Solange die Wunden nässen, müssen Sie mit Rückfällen rechnen, deshalb sollten Sie in dieser Zeit auf eine besonders sorgfältige Analhygiene achten. Halten Sie die Wundflächen durch Vorlagen trocken.

Die Entstehung der Feigwarzen ist nicht auf eine mangelnde Hygiene zurückzuführen, sondern Ausdruck einer viralen Infektion. Die Beschwerden der Feigwarzen wiederum sind Folge einer harmlosen Funktionsstörung des Afterverschlusses. Deshalb sollten Sie ein bei Ihnen eventuell bestehendes hinderliches Schamgefühl überwinden und so bald wie möglich einen Arzt aufsuchen, der schnell Abhilfe schaffen kann.