Krampfadern und Hämorrhoiden- Zwei Verwandte Zivilisationskrankheiten

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Auf den ersten Blick scheint es kaum Beziehungen zwischen den Krampfadern der Beinvenen und den Hämorrhoiden des Afters zu geben. Aber dieser Eindruck täuscht. Viele Menschen mit Krampfadern leiden vorher, gleichzeitig oder im weiteren Verlauf der Venenkrankheit auch unter Hämorrhoiden. Dieser Zusammenhang erklärt sich daraus, dass beide Erkrankungen aus ähnlichen Ursachen entstehen: Falsche Ernährung, besonders Ballaststoffmangel, der chronische Darmträgheit begünstigt; Bewegungsmangel, der die Durchblutung stört und die Venen erschlaffen lässt und die anlagebedingte Bindegewebsschwäche - spielen auch bei Hämorrhoiden meist eine wichtige Rolle. Wegen dieser häufigen Grundursachen, die mit den veränderten Gewohnheiten des zivilisierten Menschen in Zusammenhang stehen, werden beide Krankheiten den Zivilisationskrankheiten zugerechnet; sie kommen heute so häufig vor, dass man sogar schon von regelrechten Zivilisationsseuchen sprechen kann.  

  Bei den Naturvölkern, die noch weitgehend im Einklang mit den Grundsätzen gesunder Ernährung leben und sich ausreichend bewegen, beobachtet man solche Krankheiten nur selten. Das belegt eindeutig die ursächlichen Zusammenhänge zwischen den Gewohnheiten des zivilisierten Menschen und diesen Erkrankungen der Beinvenen und des Afters. Nun kann man allerdings nicht alle Hämorrhoiden und Krampfädern allein aus zivilisatorischen Einflüssen erklären. Nicht selten spielen daneben noch andere Faktoren eine Rolle, vor allem ungünstige Erbanlagen. Aber wie so oft, wenn eine Krankheit mit der Vererbung in Beziehung steht, gilt auch hier, dass nur die Bereitschaft dazu, aber nicht die Erkrankung selbst vererbt wird. Ausreichend Bewegung zur Verbesserung der Durchblutung und Kräftigung der „Venen-Muskel-Pumpe“ und eine gesunde Kost mit ausreichend Ballaststoffen für die tägliche Darmentleerung sowie Vitalstoffen für die Funktionen des Bindegewebes (vor allem Kieselsäure) kann eine ungünstige Anlage lebenslang in Schach halten. Davon abgesehen beugt man dadurch auch noch vielen anderen häufigen Zivilisationskrankheiten vor, betreibt also ganzheitliche Gesundheitspflege. Da sie zumindest teilweise durch falsche Gewohnheiten entstehen, können Krampfadern, Hämorrhoiden und ähnliche Krankheiten immer nur durch eine grundlegende Veränderung dieser Fehler vermieden, geheilt oder wenigstens dauerhaft gebessert werden. Besondere Bedeutung kommt dabei der Nachbehandlung zu, denn selbst eine gelungene Operation schützt keineswegs vor Rückfällen. Nur wenn man die zivilisatorischen Ursachen auf Dauer ausschaltet, also praktisch lebenslange „Nachbehandlung“ betreibt, kann man sich vor solchen Rückfällen sicher fühlen. Die rein schulmedizinische Therapie wird dieser Forderung leider kaum gerecht, weil es ihr hauptsächlich darum geht, Symptome rasch zu unterdrücken. Das wird dann häufig mit Heilung verwechselt. Die biologische Ganzheitsmedizin hin gegen versucht, das Krankheitsgeschehen insgesamt positiv zu beeinflussen, und appelliert dazu an die Bereitschaft der Betroffenen, sich jeden Tag genügend Zeit für Bewegungsübungen zu nehmen und die bisherigen Ernährungsformen grundlegend zu verändern. Das setzt ein Umdenken und Konsequenz voraus, aber diese Mühe zahlt sich bald durch bessere allgemeine Gesundheit aus. Selbst wenn es auf diese Weise nicht gelingen sollte, die Zivilisationskrankheiten zu verhindern, vermeidet man wenigstens, dass sie weiter fortschreiten und schwere Komplikationen auftreten. Aber je früher die ganzheitliche Behandlung einsetzt, desto günstiger sind die Heilungsaussichten. Deshalb darf man keine Beschwerden an den Beinen oder am After unnötig verschleppen, sie sollten so früh wie möglich vom Fachmann untersucht und dann nach seiner Verordnung gezielt behandelt werden.

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